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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 401 mal aufgerufen
 Ich glaub, mein Schuh drückt.
Lanie Offline



Beiträge: 17

06.03.2005 15:52
Mein Vater. Antworten

Ich habe seit 7 Wochen nicht mit Vater über Dinge mit Belang geredet, die Unterhaltungen waren jedesmal "bitte kehre die Küche" oder "mach nicht so viel Dreck" Kommentare seinerseits. Warum sollte ich also einen Grund haben anzunehmen das er überhaupt ein Interesse an mir hat? Naja, nichts destotrotz heute habe ich ihn auf ein paar Dinge angesprochen. Das Thema meiner sehr genauen und lange überdachten Ausführungen war das er seinen Respekt und seine event. Liebe zu mir auf die Tage beschränkt an denen ich aufgeräumt und unten geputzt habe; sein gelegentliches Sektfrühtück ganiert mit Radio PSR und Bildlesen sowie mein Lactoveganismus und angesichts dessen seine völlige Überforderung damit logisch, tollerant und freundlich umzugehen.
Zunächst redete er vom "Geben und Nehmen", was soviel bedeuten soll das ich nur nehme. Und ja, dem ist so sagte ich ihm, denn das einzige was er mit geben kann ist sein Geld und Essen. Und besonders viel und gut davon gibt er mir auch nicht. Was gibt er mir denn sonst? Seine Liebe nicht, denn Liebe hat nichts mit Geben und Nehmen in seinem Sinne zu tun, sein Verständniss von Liebe scheint sich auf Herrschaft zu begrenzen. Um sein eigenes Leid zu bekunden und um zu erklären warum er Bild liest und Radio Blöd hört nannte er die langen Autofahrten, seinen anstrengenden frustrierenden Beruf und viele herzzerbrechende Stufen seines Leidens. Meiner Meinung nach ist Leid und ein frustrierender Beruf aber kein Argument um Selbstverdummung herbeizuführen, dennoch er verteidigte seine Selbstverdummungsmaßnahmen sehr vehement. Ich würde nur im Kreis reden etc. Wie kann man nur die Folgelethagie des Berufsleben als Verteidigung der Falschheit nutzten und sich dabei noch ernst vorkommen? Ich würde zunehmend wütender. Der Höhepunkt war das er meinte ich würde ihm Dinge aufzwingen in dem ich mich anders Ernähre, sein abwertender Ton dabei und sein dämliches Grinsen gehen mir jetzt noch durch Mark und Bein. Seine Folgerung ist nun, weil ich mich so oft beschwert habe das er Produkte mit Ei für mich kauft soll ich jetzt selber mein Essen und Trinken kaufen, er wüsste schon gar nicht mehr und würde ständig wenn er einkaufen geht extra lange Touren machen nur um etwas für mich zu finden. Zugeben davon habe ich keine Ahnung, die Frage ist nur ob er eigentlich ständig woanders einkaufen geht um dann jedesmal aufs neue das Falsche kaufen zu können und um jedesmal aufs neue das Tofuregal suchen zu müssen. Ich hab gesagt das er froh sein kann endlich einen Grund gefunden zu haben um noch weniger für mich zu tun. Schließlich, so meine These putzt er auch nur so energisch die Hütte weil er und seine Freundin, welche bereits lange im Putz/Wisch/Koch/Putz/Wisch/Fick/Verdummungs Zyklus eingebunden ist, bereits jetzt schon ganz aufgeregt sind wann der lästige Parasit das Haus verlässt. Denn das bin ich in seinen Augen. Danach ging er ins Methaphorische, vieleicht weil er bemerkt hat er würde scheitern fand er auch noch das meine Unterbrechungen "das Allerschlimmste" seien, das ich andere Meinungen nicht zulassen würde und so. Kann ich auch nicht wenn die Meinung einfach nicht arguemntierbar ist. Meine ontologische Methaphysik hat er leider nicht begriffen und wurf mir dann noch Dinge vor die ich whärend des Disputs gesagt hätte - darauf Stille und meine normal artikulierte Frage "was denn?". Er hat dann gesagt, "na das was du vor so und so gesagt hast" und ich frage weiter "was denn?". Danach war er schon wieder woanders, klagte nochmal über sein Leid und wie gut es mir gehen würde. Ohne Vater meine ewigen Depressionen erläutern zu wollen, oder die Tatsache meines Kleidungsmangels, sagte ich "alles Leben ist Leid, sagte Budda. Das ist die Meinung von Massen an Hindus und Buhd. So min. 300 Millionen". Dann ging er stampfend die Treppe hoch und sagte es gibt ja noch "2 Millarden" Christen. Ich sagte, die denken auch nicht anders, ich kenne die Bibel recht gut, und er sagte, total verwirrend ich hätte behauptet sie würden anders denken und ich würde mich damit über Christen stellen. Total doof weil diese Stelle der Diskussion nur 40 Sekunden gedauert hat und jeder andere sofort gemerkt hätte das es Unsinn ist was er redet. Nie habe ich das gesagt o_0 . Wie soll ich damit umgehen? Ich habe gesagt ich werde ihn vieleicht erschießen. Das wäre gut für die Gesellschaft und fürs allgemeine Wohl. Utilitaristisch, sozusagen.

voller Frust.
Lanie

Crashy Offline




Beiträge: 17

06.03.2005 16:11
#2 RE:Mein Vater. Antworten

Wie wärs wenn ihr bei einfachen rudimentären Sätzen bleibt?! So schlciht wie eure Probleme:
Sohn: "Vater!"
Vater: "Ja?"
Sohn: "Ich bekomme von Dir keine Aufmerksamkeit, das einzige was ich bekomme ist ein wenig Geld und Dach mit vier Wänden.
Ich brauche mehr Geld um Deine mangelnde Zuneigung zu komepensieren, außerdem steh ich in dem Abschnitt meines Lebens in dem ich auf eigene Stelzen umsteigen will."
Vater: "Ja?"
Sohn: "Ja!"
Der Vater sollte auch bei verminderter Denkgeschwindigkeit in den folgenden Momenten zu der Erkenntnis gelangen dass es keinen Sinn macht seinen Sohn die Selbstständigkeit zu verwehren.
-> Einsicht?

Gegenseitige Vorwürfe bringen nichts, das lernt man wenn man es ausprobiert.

Lanie Offline



Beiträge: 17

06.03.2005 16:15
#3 RE:Mein Vater. Antworten

Er würde mit einer Lüge antworten, so wie er es immer tut. Nein er habe kein Geld.
-> Vergiss sein einziges Ziel ist meine Selbstständigkeit um mich loszuwerden, aber er will dafür nix bezahlen.

Lanie Offline



Beiträge: 17

06.03.2005 22:54
#4 RE:Mein Vater. Antworten

Dann hat er ein Problem.
Auch du hast eins: Woher die Schusswaffe bekommen?

Raskolnikows Katze Offline

Pflänzchen

Beiträge: 45

07.03.2005 00:57
#5 Happy,happy family tree Antworten

Jaja..der leidige Kampf :
Elt versus Kind ...

..Schusswaffen sind da, glaube ich, weniger optimal & schlau,wenn es da noch so etwas wie einen ‚Staat’ im Hintergrund mit lustigen staatlichen Vergeltungsmassnahmen gibt; man hat dann nur das verwirkte Leben des anderen an der blutbespritzten Backe kleben und muss noch extra dafür leiden..ausser man steht natürlich auf Knast.
Da muss fürs erste Plan A ausreichen:

Der mentale und verbale Krieg unter den primären Blutsverwandten!
..wer kennt ihn nicht.....,wer liebt ihn nicht......,

gute radschlagende Ratschläge findet man da so fix wie Auerbachs Keller in der westlichen Sahara.
Da gilt es nur, immer situationsbedingt möglichst clever und geschickt und unaufgregt todsichere Argumente in der Jackentasche zu haben und zu hoffen dass das Elt nicht grad in einer DasKindIstEhDummUndJungPhase ist, und sich manches im Nachhinein zu Herzen nimmt und reflektiert und selbstkritisch das eigene Ich unter die geputzt Lupe steckt und es sezieren kann.

..wenn nicht..und das Elt selbst lethargisch steif gefrostet und selbstgerecht vor sich hindümpelt:
da hilft nur noch Beten zur Muttergöttin und eine grosse Portion hochkonzentrierter Haschkekse mit Sojamilch .
Und hoffen auf den grossen Lottogewinn oder Warten auf die Traumfrau mit eigenem Lofft, die nicht genervt ist wenn man sich mit einquartiert.

,,,ich denk da nur an die liebe B. aus K...sie ist neunzehn, kriegt kein Taschengeld,muss für ein paar lumpige Euro für den Vater und seine Firma schuften.
Gedenke ihrer.Und gedenke deinem Kindergeld.Denn: es geht immer noch schlimmer.Aber der Spruch hat mich eigentlich auch noch nie getröstet....mmmmmmmh


jedem das seine.
und am besten sofort.
und am besten in mono.
und russisch.

ich_ Offline

Pflänzchen

Beiträge: 26

09.03.2005 17:17
#6 RE:Mein Vater. Antworten

es wird dir nicht helfen, aber es ist der beste rat den ich dir geben kann:
warte es ab_ wachs da raus_ werde dein eigener mensch. akzeptiere die anderen, stell dich nicht über sie. niemals.
wenn du unzufrieden bist, dann änder was, wenn du dich arangieren kannst, arangier dich_
das leiden ist nicht alles im leben_ sonst wären wir alle schon längst tot.
irgendwann ist jeder mal kein teenager mehr.

Loki Offline

böser Raubvogel


Beiträge: 161

09.03.2005 22:30
#7 RE:Mein Vater. Antworten

Hallo lieber Lanie,

ich habe Deinen Text gelesen und mir erschließt sich leider trotzdem nicht die Hauptproblematik.
Was ist es nun? Dass Du Dich mit Deinem Vater nicht verstehst? Dass er so kalt ist, so stumpf? Dass ihr so verschieden seid?

Oder willst Du einfach weg? Willst Du einfach ein unabhängiges Leben führen?

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