Die US-Sitcom "The King of Queens" erzählt das Leben von Douglas Heffernan, einem Kurierfahrer aus Queens und seiner wunderschönen Frau Carrie, die als Anwaltsgehilfin in Manhatten arbeitet. Das glückliche Ehepaar ist eines Tages gezwungen Carries Vater Arthur bei sich wohnen zu lassen, der das Leben der Heffernans ab diesem Zeitpunkt völlig auf den Kopf stellt...
Der Kurierfahrer Douglas "Doug" Heffernan, der in einzigartiger Weise von Comedystar Kevin James dargestellt wird, verkörpert den typischen Durchschnittsamerikaner, der seine Footballmannschaft, seinen Breitbildfernseher und seinen George-Foreman-Grill mehr liebt als alles andere auf der Welt. Der Einfluss seiner Eltern hat Doug in seiner Jugend weltfremd gemacht, sie hielten ihn vor allem Bösen fern, schlimme Dinge wurden unter den Tisch gekehrt. Das erklärt Dougs Hang zum Lügen, sein Übergewicht und seine nicht vorhandene Möglichkeit zum Diskutieren
Seine Ehefrau Carrie, gespielt von Leah Remini, stellt das Gleichgewicht in der Beziehung wieder her. Sie steht mit beiden Beinen im Leben, besitzt im Gegensatz zu Ihrem Mann eine Top Figur und hat keine Scheu davor zu sagen, was Sie denkt. Gerade das macht die Streit-Szenen zwischen Doug und Carrie einfach einzigartig und schreiend komisch.
Der Dritte im Bunde ist Carries Vater Arthur Spooner, verkörpert von Jerry Stiller. Nach dem Tod seiner Frau zog dieser bei den Heffernans ein und veränderte ihr Leben für immer. Arthur ist der typische Rentner: stur und penetrant! Jerry Stiller spielt diese Rolle, als wäre sie nur für Ihn geschrieben worden!
Neben den Hauptpersonen gibt es noch einige Nebencharaktere, die immer frischen Wind ins Leben der Heffernans bringen: Holly Shumpert (Nicole Sullivan), die Hundesitterin führt Arthur unter der Woche durch den Hundepark, damit Doug und Carrie Ruhe vor ihm haben. Richie Iannucci (Larry Romano) hat früher mit Doug zusammengewohnt und ist neben Deacon Palmer (Victor Williams), Spence Olchin (Patton Oswalt) und Danny Heffernan (Gary Valentine) mit Doug befreundet. Die Gang hängt fast jeden Tag zusammen in Doug's Garage ab.
So gestaltet sich der Alltag der Familie Heffernan jeden Tag aufs Neue aufregend und wir dürfen daran teil haben!
Fazit: The King of Queens startete 1998 in den USA, in der Zeit der Reality Shows. Viele befürchteten, dass der Alltag einer durchschnitts Familie zu langweilig für die Zuschauer werden würde, doch weit gefehlt. The King of Queens überzeugt mit seinem einzigartigem Charme nicht nur Amerika, sondern auch Europa und besonders Deutschland.
Wie sind die Meinungen hier im Forum über diese, meine Lieblingsserie des deutschen Fernsehens? Inzwischen sammle ich bereits die Folgen und bin überrascht, daß man auch über bereits bestens bekannte Teile der Staffel trotzdem noch kräftig lachen kann (was bisher höchstens bei den älteren Folgen der Simpsons zutraf). Die Originalität von King of Queens ist unschlagbar!
Bahnbrechend! Hihi. Deinen Beitrag meine ich. Ich denke mal, du hast das nicht irgendwo raus und dann hier rein kopiert. Dann kann ich sagen: danke! Danke, dass hier jetzt nicht steht "Schaut King of Queens, weil es so geil ist", sondern ein wenig mehr.
Zum Thema: Ab und zu vier Folgen am Stück bei Loki zu Hause machen Spaß. Am besten finde ich Arthur, der in der Art seiner Rolle mit Jeff in Coupling vergleichbar ist. Eben ein potentieller Lieblingscharakter. Der kleine, der ewig keine Frau abkriegt ist in seiner ansatzweisen, aus seiner Verzweiflung und Abfindung damit keimenden Selbstironie aber auch nicht zu unterschätzen.
Mutig, dass du so zu dieser Sendung stehst. Ich schäme mich immer ein bisschen, meine Liebe dafür zu äußern Ich finde, King of Queens bietet viel Raum zur Selbstidentifikation...zumindest für mich und meinen Freund. Die Schöne und das Biest..hehe Quittengelee - quäl dich nicht, spiel mit mir
Bill Cosby habe ich als Kind auch supergern geschaut. Neulich habe ich bemerkt, dass auf Kabel 1 mittags die Wiederholungen laufen. Und: Ich stelle fest, es geht nicht. Ich kann und will das irgendwie nicht mehr sehen. Es nervt alles. Diese Familie. Danach kommt aber Alf. Das entdecke ich gerade wieder neu. :)
In Antwort auf: Ich kann und will das irgendwie nicht mehr sehen.
Genauso geht es mir mit "Alle unter einem Dach". Das hab' ich früher immer geschaut und beinahe geliebt. Ich weiß gar nicht, ob es noch läuft, aber die letzten Male hat es mich einfach nur noch genervt.
Die Bill Cosby Show ist bisher an mir vorbei gegangen. Alf fand ich immer semi-amüsant.
Was gibt es noch für Sitcoms? Ist "Sex and the City" 'ne Sitcom? Ich hab's immer nur ein paar Sekunden geguckt, mein Gesicht schmerzhaft verzogen und weggezappt. Mag das hier jemand (die Serie, nicht das Gesicht-Verziehen)?
Ich hab sowieso prinzipiell starke Vorurteile gegen Serien, die ich nicht kenne. Zum Selbstschutz. Sonst muss man das dann gucken, wenn es einem gefällt. Aber das meiste ist zum Glück sowieso Schrott.
Sex and the City ist keine Sitcom. Irgendwas anderes, was praktisch irgendwie kongruent mit Hochglanzmagazinen für Frauen und der Denke ihrer Leser/innen ist. Oder so.
also ich mag SATC was ich daran lustig finde ist die tatsache, dass es doch tatsächlich frauen gibt, die sich damit identifizieren können. geht mir übrigens nicht so, falls das jemanden interessiert. das ist einfach was zum abschalten, ich kann drüber lachen und gut ist es. ansonsten mag ich friends, was ja zur zeit nicht läuft soweit ich weiß. ist mir aber auch egal, ich habe die letzten folgen alle schon auf englisch gesehen, da die ja jetzt, nach 10 jahren, aufhören werden. schönes ende, fast so schön wie das von SATC. alf habe ich letztens ausversehen zwei folgen lang gesehen. habe das früher auch sehr gern geschaut, aber irgendwie erreicht mich der humor nicht mehr. ich glaube die anderen serien, welche es noch gibt, verwechsle ich andauernd. wer z.b. spielt bei alle unter einem dach mit?! ich habe jedes mal wieder probleme, das einzuordnen. aber solange das so ist, hat es mich wohl auch nie wirklich begeistert. kennt ihr noch eine himmlische familie? da laufen jetzt auch "neue" folgen - oder irgendsowas. aber obwohl ich es mal ganz gut fand, nervt es jetzt nur noch. "I felt so symbolic yesterday"
Früher war das toll, genau. Wenn man jetzt zu den neuen Folgen reinschaut, dann ist das einfach nur noch eklig. Lauter neue Leute, lauter Spinner und immer schön irgendwas mit völlig irreführenden politischen Bezügen, z.B. zum Irak-Krieg, wo dann keiner weiß, in welche Richtung man sich jetzt beeinflussen lassen soll :)
naja, am schlimmsten finde ich diesen paris-hilton-verschnitt - frag nicht nach dem namen. mir hat schonmal jemand gesagt, wer das ist, wohl irgendeine kleine schwester von einem stern am himmel von hollywood. wie auch immer. sehr komisch geworden. "I felt so symbolic yesterday"
King of Queens. Anfangs hab ich mich etwas gesträubt... na ja, man muss die Charaktäre ja erstmal kennenlernen und sich einfinden. Aber mittlerweile finde ich das ganze sehr lustig. Aber, die beste Serie? Soweit würde ich jetzt nicht gehen. Besonders schön finde ich aber die Folge, als Doug Arthur seinen Willen aufschwatzt und dieser schreit: "Ich will Pizza!" oder "Ich will, dass du mit Carrie wieder Sex hast!"
Also, Bill Cosby... mhm, hat mir noch nie so besonders gefallen.
Eine himmlische Familie. Na ja, das hab ich auch mal eine Zeit lang geguckt. Ich fand es zwar schon immer etwas zu amerikanisch, aber na ja, wie das halt so mit Serien ist, man bleibt hängen. Und es stimmt, auf einmal wohnen da fremde Leute in diesem Haus und das scheint ganz normal zu sein... tja, die Verantwortlichen wussten wohl nicht, wie man sie sonst in den Alltag der Familie am besten einbauen sollte. Aber bei dieser Serie sind ja wirklich alle irgendwie schön. Also, ich meine, mal abgesehen davon, dass einige Darstellerinnen besonders tussig sind, es gibt kein hässliches Kind in dieser Familie und auch diese Mutter sieht nicht so aus, als hätte sie sieben Kinder zur Welt gebracht... da denke ich, können sich viele Amis und mittlerweile auch Detschis eher mit Doug identifizieren.
Ich hätte nie für möglich gehalten, dass die Folge darunter leiden könnte, wenn Carrie nicht mehr die gleiche Carrie ist. In den neuen Folgen lässt ihre Figur sehr zu wünschen übrig (vorsichtig formuliert) und irgendwie ist es nicht mehr so ganz, wie vorher. Dabei dachte ich, dass die Serie fast nur von den Witzen von Doug lebt, aber dem ist offensichtlich nicht so. Vielleicht haben die neuen Folgen aber auch nicht den Charme der älteren Staffeln. Was meint ihr? Bei den Simsons war es z.B. noch viel extremer. Da sind die ganz neuen Folgen das totale Gegenteil der älteren und überhaupt nicht mehr zum lachen.