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Dieses Thema hat 0 Antworten
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 Rapid Eye Movies
Kater Offline

Pflänzchen


Beiträge: 49

01.04.2005 17:28
Es ist Krieg! Antworten

Ein ganz, ganz schrecklicher Albtraum, der immer filmischer wirkt, je länger ich darüber nachdenke...

Ich habe keine Ahnung, wie es dazu kam, aber ich (bin das ich? Ich sehe jedenfalls aus den Augen einer Person, fühle mich aber nicht wie Kater) stehe auf einer ziemlich idyllischen Wiese, ein See liegt am Horizont, und alles ist sehr hügelig. Es könnte sich hier vielleicht um Smaland handeln. Sommer ist. Und Angst liegt in der Luft. Die Situation ist angespannt, wird getrieben, und Menschen laufen kreuz und quer durch die Prärie, und meine Traumfigur weiß genau, was Sache ist, ich dagegen bin etwas verwirrt. Die Traumfigur, allwissen, ahnt etwas und versteckt sich in einem Erdhaufen, mit Blättern und Zweigen, und mir wird bewusst, dass ich mich hier höchstwahrscheinlich als Jüdin vorfinde, und so schrecklich das klingt...anscheinend bin ich mit anderen aus einem KZ geflohen. Ich, versteckt also, beobachte, wie eine Armee angerückt kommt, und vor mir stehen meine Freunde aus Grimma. Sie gehören zu der Armee, sind bewaffnet und haben mich entdeckt, geben sich aber Zeichen, dass sie mich übersehen haben. Weiß der Himmel wie, letztendlich werde ich entdeckt, springe auf und muss fliehen. Hinter einer Holzhütte tobt der Kampf, die Gegend ist irgendwie sepia-gefärbt, und meine Hand hält einen Degen, keine Ahnung, woher dieser kommt. Ich spalte im Kampf ein paar Menschen in mindestens drei Teile, aber auch mein Gesicht wird nicht von Schmissen verschont. Ich, also..äh..die Traumfigur entpuppt sich als Anführerin und lotst die anderen Juden am See vorbei auf eine Art Hof. Sehr seltsam, was hier geschieht...am Ufer des Hofes ist wie eine Art Kulisse aufgespannt, ein überdimensionales schwarz-weiß Plakat eines Konzentrationslagers, und je näher wir diesem Ufer kommen, um einen Platz zum Verstecken und Schützen zu suchen, desto farbiger und lebendiger wird das Bild. Die Menge kommt eben dort an, und gleich strömen Menschen aus dem lebendig gewordenen Plakat, es sind Soldaten, die nun aus beiden Richtunge auf uns zuströmen, ich und die anderen Kriegsmenschen sitzen sozusagen in der Falle.
Ich weiß nicht, was jetzt kommt...Irgendwann sitze ich in einem Zug, aber die Figur, aus deren Augen ich sah, verändert sich, ich löse mich aus ihren Augen und habe nun so eine Art Erzählerposition, sehe die Figur und das Geschehen. Die Figur hat ein rotes Kopftuch und ein grünes Kleid und eine Gesichtshälfte ist blutverkrustet. Der Zug fährt durch einen Nadelwald, irgendwann hält er an einem bahnhof. Die Figur, eine Frau, will aussteigen, aber am bahnhof empfängt sie eine Journalisten und Fotografenschar. Als sie den bahnhof verlässt, ist dieser plötzlich eingekesselt von Scharfschützen. Die Figur wird angeschossen und ist stark verwundet, halb tot, aber sie schleppt sich noch ein paar Schritte auf einem sandigen Weg, sieht grüne Bäume und ich weiß noch, dass sie gedacht hat: Das ist das schöne Vogtland.
Die Schlussszene: Die Traumfigur kämpft mit dem Tod, da sie so stark verwundet ist, und ein in der Wirklichkeit guter Freund von mir erschießt sie dann...Aber ich habe das Gefühl, dass er das nur aus Experimentierlust und Neugier sowie ohne großenGefühlsregung tut.
Hm.
Quittengelee - quäl dich nicht, spiel mit mir

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