Is´schon okay... Wir habe ja vor einigen Wochen weiter geredet. Aber natürlich fände ich/wäre es toll, wenn du Zeit findest weitere Zeilen zu schreiben. Wenn du interessiert bist, kannst du doch vorschreiben: Labtop mitnehmen - fünf Sekunden Internet - Text reinstellen und fertsch!
In Antwort auf:Als ich geschrieben habe, dass ich ja auch nicht an Gott glaube, wollte ich meiner Neigung zur Rationalität einfach noch ein bisschen mehr Ausdruck verleihen.
(Ansonsten gehe ich von dem aus, was ich wahrnehme. Ich glaube ja auch nicht an Gott.)
Mehr Ausdruck verleihen... Ich finde diese Aussage zu unklar und wie "daher gesagt" [Korrigiere mich, wenn dem nicht so ist]. Aber wenn Du dem keinen tieferen Sinn zugeteilt hast, nehme ich das so an.
In Antwort auf:Eben dass er sich verstellt, sich verkrampft. Solche Sachen zum Beispiel. Für mich bedeutet Natürlichkeit, so zu sein, wie man ist, ohne so zu tun, als wäre man jemand anders, der man aber - ganz klar - nicht ist.
Dann kannst Du mich im Grunde genommen nicht fragen, wann ich endlich "natürlich" sein möchte. So behauptest Du nämlich scho in Deiner Frage(-stellung), dass ich es nicht sei. Denn, wenn ein Mensch sich verstellt, tut er das aus Angst, Zwang oder Spaß[...] - durch selbstauferlegte evtl. auch fremde Entscheidungen. So wären ja z.B. SchauspielerInnen "un-natürlich" [...], Ein kleines Kind wäre unnatürlich, denn es wird durch seine Eltern und die Umgebung geprägt und entwickelt Veranlagungen, welche nicht die seinen sind [...], Alle Menschen wären unnatürlich! Doch andererseits - warum ist das so? Warum gibt es Prägung, Veranlagung, Verhalten, u.s.w.? Dann ist auch das wieder natürlich. Und wenn das wieder natürlich ist, ist alles - egal wie krank, ausgeflippt, erschreckend, wunderschön oder wahnsinnig [...] etwas scheint/ist - natürlich. ----- Vielfalt!? Es muss eine Idee dagewesen sein. Hat es eine Grund-Basis - eine Ur-Quelle?
Ich sage, ich bin weder natürlich noch unnatürlich, ich bin auch menschlich - und genau so sehe ich Dich... und auch jedes andere Lebewesen. Menschlichkeit...Natürlichkeit - beides sind Worte mit Bedeutung, aber welcher?!... [Ich habe eine Bedeutung für Menschlichkeit - nur könnte ich es auch "Wesenheit" nennen]
In Antwort auf:Wann möchtest du anfangen zu leben und natürlich zu sein?
"Natürlich"...das ist eine [scheinbar] relative Sache, Sascha! Wenn Du mir sagst, was für Dich natürlich ist, werde ich Dir den zweiten Teil Deiner Frage beantworten.
Erklär´mal genauer, bitte... [Ich habe eine "Vorstellung" von "Gott".]
In Antwort auf:Wann möchtest du anfangen zu leben und natürlich zu sein? [...] Und das anstelle es einfach kommen zu lassen, wie es eben kommt.
Da ich den ersten Schritt gegangen bin [...], kann ich nun endlich wahrhaftig "beginnen". Die Motivation dazu bekam ich schon öfters, doch der Mut war zu schwach. Die wirkende Motivation gab mir ein Mensch aus Mölbis - ein Weltenbürger. :) Der aufgebrachte Mut zum Leben und die Karft dazu begannen am 22. Mai 2005.
In mir sproß schon immer "das Leben", doch nach außen wachsen ohne zu ersticken, wollte ich nicht/ließ ich mich nicht. Jetzt ist es so weit. Der Moment ist gekommen! Ich öffne mich...ich gehe.laufe.renne. -tanze
Ich fuhr mit einem Freund nach Borna zu einer Freundin. Wir beobachteten einen sich ausbreitenden (Chem)Trail. Er sah aus wie ein Tausendfüßler - runterhängende Streifen. Wir sahen uns die Himmelsfläche genauer an. Die Sonne war merkwürdig grell - zu grell!. Wir erblickten links eine Wolke. In ihr war ein Teil eines Regenbogens zu sehen. Wir schauten zurück zu dem (Chem)Trail - es war ein Teil eines Regenbogens zu sehen. Er verschwand, als der Trail weiter zog! In einer anderen größeren Wolkenfläche war ebenfalls ein Teil eines Regenbogens zu sehen. "Plötzlicherweise" entstanden in einem Teil der Fläche Wellen - ist ja eigentlich nichts Ungewöhnliches...?! [Die ganze Situation war suspekt und wirkte irgendwie widersprüchlich.]
In Antwort auf:du kannst hier nicht alle in einen Topf werfen.
Das tue ich auch nicht. Hättest du meinen Komentar genau gelesen, hättest du gemerkt - und zwar an dem "wer"! -, dass es sich nicht wirklich auf jemanden bezog - außer auf Sacha. Warum fühlst du dich also "angegriffen"? Willst du ebenfalls mit einer rationalen Basis über Liebe philosophierend diskutieren? [Er hat, denke ich, für sich gesprochen und sagte als einzigster rationale Basis.]
In Antwort auf:Es sind also nicht in jedem Fall rationale Argumente von Nöten.
Aber wieso schreibst du von einer rationalen Basis? [Gehst Du von einer aus?]
In Antwort auf:Ja, wo ich grad beim Thema bin: Danke für die Zusammenfassung. Da aber viele meiner Fragen (die gebündelt in EINEM Beitrag stehen) noch immer unbeantwortet geblieben sind (und ich mich damit ab sofort abfinde), nützt mir dein Plädoyer allein jedoch recht wenig.
Das weiß ich, und desswegen bot ich Dir auch an, einige Geschichten von mir zu erzählen [doch du schreibst, dass du dich ab sofort damit abfindest]. Das ist in Ordnung.
In Antwort auf:Wir philosophieren und diskutieren ja, lesen alles viermal, gehen auf dich ein. Da könnteste uns auch noch ein bisschen entgegen kommen.
Ich habe viele eurer Ansichten in Frage gestellt... :)
In Antwort auf:Die Formulierung als Frage erspare ich mir. Der Imperativ macht vielleicht mehr Sinn: Fang an zu leben und sei natürlich. :)
Du umgehst mich, indem Du mir nicht die Frage stellst...
In Antwort auf:Aber ist es nicht so: Eine Diskussion ist nur möglich, wenn alle Parteien sich auf begrifflich fassbare und schlüssig abgeleitete (also rationale) Argumente stützen.
Wer hat das denn festgelegt, "verdammt"...ich weiß nicht, entweder wir philosophieren bei den "Pseudophilosophen" - desswegen bin ich in diesem Teil des Forums, da ich vom "philosophieren" ausging - oder wir führen eine Diskussion, wie beinahe überall?! Man kann auch philosophisch diskutieren.
Der Gedanke "wir brauchen Freigeister" soll sagen, dass man sich nicht immer auf das ewige Benennen und diese Sicht aus scheinbar nur einer Perspektive, nämlich die rationale, beziehen soll(te). Ich meinte in keinster Weise das Verstehen einer Sache.
In Antwort auf:Ehrlich gesagt kommt es mir vielmehr so vor, als unterscheidest Du zwischen "verliebt sein" und "lieben"
"Zusammenfassung": Ich möchte meine/die Liebe nicht nur als Gefühl wahrnehmen, ich möchte sie zu einem Zustand werden lassen. Das Gefühl ist immer verschleiert, desswegen können wir es nicht beschreiben. Doch ein Zustand lässt sich beschreiben.
Das Gefühl der Liebe: Wie ist es? Was ist es? Es existiert für mich kein Gefühl der Liebe. Es ist zu unbeständig und wandelt sich in seiner Rolle.
Der Zustand der Liebe: Es lässt sich erklären, auch wenn es nicht benannt werden muss. Allerdings wird man ihn vielleicht erst dann verstehen, wenn man ihn erlebt. Du bittest um ein Beispiel...Hab´ich Dir jemals die Geschichte von Peter und mir erzählt? [ich glaube, Du hast mich nie wirklich danach gefragt... eine der ältesten und ersten Geschichten!] - also, wenn es Dich interessiert(...), ich werde sie aber nicht in dein Forum schreiben.
Bis jetzt kenne ich nur zwei weitere Menschen, die das Gleiche erleb(t)en, wie ich.
In Antwort auf:(Natascha)damit meine ich Liebe aus höchstem Wissen ----- Ich sehe, ich kann nicht wirklich sagen, dass ich diese Liebe erreicht habe. Ich bin noch auf dem Weg.
In Antwort auf:Ursache dafür ist das Fehlen der rationalen Basis in Annes Äußerungen.
Also keine "freie" Diskussion! Dann wede ich mich freiwillig "zurückziehen". Wer sich nur auf Rationalität bezieht und das auch noch als Basis nimmt, der wird wohl weder verstehen noch nachvollziehen können, was ich meine/wovon ich spreche. Wir bräuchten Freigeister! Selbst in DEINEM Forum, Sascha.
In Antwort auf:(Sascha)Ich denke, ich lege einfach zu viel Wert auf körperliche Nähe und Interaktion, um mich mit dieser Form anzufreunden. :D Weil Körperlichkeit ist nämlich cool. Cool, cool, cool. Beziehungsweise warm. Wenn es Dich und Dein Leben erfüllt... Warum nicht auch deins?
(Loki)Und nur weil ich weiß, dass Malossol-Kaviar die beste Delikatesse der Welt ist, esse ich nichts anderes mehr, auch wenn mir der Zugang zum Malossol (noch) unmöglich ist?
Es bezieht sich hier auf Sascha. Er schreibt, dass er denkt, dass er einfach zu viel Wert auf körperlichkeit legt. Das war eine Art Aussage. Mich würde körperliche Nähe "allein" nicht erfüllen - das wollte ich damit sagen. [Auch wenn er "Körperlichkeit allein" nicht geschrieben hat.] Ich bestehe nicht darauf kein Sex und anderweitige Dinge zu tun. Ich weiß doch selber - und das habe ich ziemlich am Anfang stehend, auch deutlich betont! -, dass Körperlichkeit mir gut tut und ich sie nicht missen möchte.
In Antwort auf:Und auch wenn es für Dich eine vermeintlich banale Angelegenheit ist: Kannst Du Dich nicht an den "kleinen" Dingen des Lebens freuen? Muss es immer das Beste sein?
Das, wonach ich "strebe" ist weder groß noch klein, werder besser noch schlecht, weder falsch noch richtig.. Wenn du wüsstest wie oft ich von "kleinen" Dingen berührt bin - fast "zu oft" -, die so gigantisch viel Freude [und zugleich Traurigkeit] in mir auslösen... :)
In Antwort auf:Ich denke, Du suchst Dich hier nur vor irgendetwas, was Dich befremdet - weshalb sei jetzt mal dahingestellt, zu retten. Und Du schiebst jetzt einfach den Riegel "Metaphysik" vor, um Dich zu rechtfertigen.
Ich habe schon zu Sascha geschrieben, dass er meine Form in der ich schreibe benennt und ich das nicht tue. Das gilt auch für Dich. Ich stecke mich nicht in eine Schublade, also tut das bitte auch nicht! Ich schreibe mit einer anderen Perspektive, die weder metaphysisch/spirituell noch rationel/logisch ist. [Und jetzt werft mir nicht wieder Definitionen von anderen Leuten zu! Vonwegen Metaphysik und so...]
In Antwort auf:Diese "Hüllen", wie Du sie nennst, sind uns nunmal gegeben, um unserer Liebe Ausdruck zu verleihen - wieso sonst bewirken sie so wundervolle Gefühle.
Das schreibe ich doch die ganze Zeit.
In Antwort auf: Du sagst selbst, dass Du diese noch nie erlebt hast - wie also kannst Du wissen, dass sie besser oder erfüllender ist, als körperliche Liebe?
"Weil ich sehe, dass es etwas gibt, das darüber hinaus geht (...)." Ich möchte nur sagen, dass mich Körperlicheit allein nicht erfüllt, da ich - wie ich schon sagte - sehe, dass es etwas darüber hinaus gibt, dass weder schlechter noch besser ist.
In Antwort auf:Also: denkst du, die Liebe, von der du sprichst, ist unvergänglich?
Die Liebe von der ich spreche ist nicht vergänglich und nicht zukünftig. Sie ist allgegenwärtig. :)
In Antwort auf:Wir leben in DER Realität. Realität (Wirklichkeit) bezeichnet das, was unabhängig vom Subjektiven, also von Wahrnehmung, Gefühlen und Wünschen objektiv der Fall ist und existiert.
In Ordnung, wenn Du das so siehst.
In Antwort auf: Agieren, handeln, etwas tun - egal ob gegen oder für...das alles ist nicht [nötig], wenn man wirklich liebt - und dann vielleicht auch mit EINEM Menschen "bleibt/tanzen". Mal ganz ohne Meta-Gewirr.
Wenn ich ohne sogenanntes "Meta-Gewirr" schreiben soll, müsste ich JETZT aufhören! Metaphysisch, spirituell, rational oder biochemisch: Du benennst die Form in der ich schreibe - ich tue das nicht. Ich werde nicht nach deinem Wunsch schreiben können.
In Antwort auf: Beschreib mal, und das ist wichtig, um hier weiterzukommen, was für dich körperliche Verschmelzung ist. Versuche zumindest, das zu beschreiben.
Was genau willst du noch wissen, wenn ich dir schreibe, dass es für mich keine körperliche Verschmelzung gibt? Vielleicht sprichst du auf meine Wortwahl[Verschmelzung] an?...
In Antwort auf:Weil Körperlichkeit ist nämlich cool. Cool, cool, cool. Beziehungsweise warm. Wenn es Dich und Dein Leben erfüllt... Warum nicht auch deins?
[Diese Frage hat etwas sehr schönes...wow :)] - Weil ich sehe, dass es etwas gibt, das darüber hinaus geht [Die Ur-Quelle...an der Idee vorbei...alls findet und kehrt zu sich zurück - Einheit. Da, wo alles und nichts existiert]. Vielleicht möchtest du das genauer oder anders erklärt haben, aber ich kann dir keinen anderen Weg zeigen/geben.